Zakkaria Moumni muss sich vor dem Gericht verantworten

Der Marokkanische Staat verklagt Zakkaria Moumni

Leider waren Im Fall Moumni auch dieses Mal die marokkanischen Behörden für eine Stellungsnahme nicht erreichbar. Wir wurden sowohl bei der Marokkanischen Botschaft, die uns knapp und lapidar mitteilte, sie sei für uns nicht zuständig, da wir ein "marokkanisches Medium in Deutschland seien" wir sollen uns bitte an das Kommunikationsministerium wenden. Als Deutsches Medium in Deutschland, gehostet auf einem deutschen Server dem deutschen Staat und Pressegesetz unterstehend sahen wir das anders. Trotzdem versuchten wir alle in Frage kommenden Stellen zu erreichen, ohne Erfolg...
Es blieb uns nichts, als, nachdem auch aus Marokko keine Reaktion kam, als wie auch bereits die französischen Kollegen den Äußerungen des Herrn Moumni Glauben zu schenken.
Nun sind neue Erkenntnisse an die Öffentlichkeit gelangt. Die marokkanische Regierung wehrt sich gegen die Aussagen des Herrn Moumni und spricht von Verleumndung und Vortäuschung einer Straftat und sogar von Erpressung.
Herrn Moumni sei niemals gefoltert worden.
Der Präsident der 17.Strafkammer des Obersten Gerichtes von Paris widmete sich letzten Freitag dem Fall und erkannte erhebliche Widersprüche in Moumnis Aussagen. Auch existiert kein Dokument das die angeblich empfangene Folter belege.
Zudem stellte der Richter die Echtheit des angeblich 1999 erlangten Weltmeistertitels in Frage und es gebe auch keinerlei Rechstanspruch auf einen Posten im Sportministerium.
Eine Gruppe von Anwälten vertrat das Königreich Marokko. Der Prozeß wurde durch das neue Rechtsabkommen zwischen dem Königreich Marokko und Frankreich, das in Kraft ist möglich.
Die Geschichte wird immer dubioser wir distanzieren uns in aller Form von Moumnis verleumdnerischen Aussagen und werden den Abschluß des Prozesses mit Spannung erwarten und darüber berichten.
Marjam Siracusa
Contessa di Villalta
Chefredakteurin
Marokko-News

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