Blatter zuversichtlich mit Blick auf Marokko 2013

 

Nach dem Sieg von Guangzhou Evergrande im Finale der AFC Champions League ist das Teilnehmerfeld für Marokko  2013 komplett. Der neue Vereinsmeister Asiens gesellt sich zu Raja Casablanca, Vertreter des Gastgeberlandes, FC BAyern München, Gewinner der UEFA Champions League, Al Ahly,  Vereinsmeister der CAF, Auckland City FC, Titelträger in der OFC Champions League, Monterrey CF, Champions-League-Sieger in der CONCACAF sowie Atletico Mineiro, Gewinner der Copa Libertadores.

"Marokko ist wirklich bereit, um diese großen Klubmannschaften zu empfangen", verkündete Präsident Blatter als Antwort auf eine Frage nach der letzten Inspektion durch die FIFA. "Die Inspektoren der FIFA haben nicht einfach nur eine Inspektion, sondern einen Besuch durchgeführt, um sicherzugehen, dass das große marokkanische und afrikanische Ereignis des internationalen Sports ein Erfolg wird. Wir haben vollstes Vertrauen in das Lokale Organisationskomitee und haben außerdem die Unterstützung der marokkanischen Regierung und seiner Majestät des Königs. Die zwei ausgewählten Stadien in Agadir und Marrakesch sind in exzellentem Zustand und werden uns schöne Wettkämpfe ermöglichen. Wir haben keinen Zweifel daran, dass es hinsichtlich der Organisation ein Erfolg wird."

Verheißungsvolle Aussichten
Wenn sich diese Bilanz auch am Ende des Turniers, das vom 10. bis 21. Dezember 2013 stattfinden wird, bestätigt hat, könnte Marokko langfristig davon profitieren. Dies ist zumindest die Einschätzung von Präsident Blatter auf die Frage eines Journalisten, inwiefern diese Veranstaltung als Test für die Organisation eines größeren Events gelten kann. "Marokko war ein Kandidat für die Organisation der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ und war dem Ziel sehr nahe, denn am Ende war der Abstand nicht sehr groß", erinnerte er. "Schon damals hatten uns Seine Majestät und der Verbandspräsident versichert, dass Marokko an der Entwicklung des Fussballs und vor allem beim Stadionbau weiterarbeiten würde, obwohl es nicht ausgewählt wurde. Und das haben Sie getan! Das sind verheißungsvolle Aussichten für die Zukunft und für die Organisation von anderen FIFA-Wettbewerben, wenn Afrika wieder als Ausrichter an der Reihe ist. Diese Klub-Weltmeisterschaft wird tatsächlich ein sehr brauchbarer Test für die Zukunft sein."

Ein weiterer Grund zur Hoffnung für den marokkanischen und für den afrikanischen Fussball insgesamt ist die Bestätigung Blatters, ein Seminar für die technischen Direktoren von 27 Mitgliedsverbänden des Mutterkontinents im Rahmen des Wettbewerbs abzuhalten. "Die Entwicklung des afrikanischen Fussballs hat bereits durch unser Programm "In Afrika mit Afrika gewinnen" im Rahmen der Weltmeisterschaft 2010 profitiert, der in wirtschaftlicher Hinsicht ein enormer Erfolg war. Jeder Verband hat einen Bonus für die Entwicklung seines Fussballs erhalten", fuhr der Präsident des Weltdachverbands fort. "Doch wir werden die Entwicklung des afrikanischen Fussballs auf Ebene der Ligen weiterverfolgen, das ist sehr wichtig."

Durch den Sieg in der marokkanischen Botola-Liga erkämpfte sich wiederum Raja Casablanca das Startrecht, um die weltweite Elite herauszufordern. Noch vor wenigen Jahren war es nur zwei Kontinenten vorbehalten, um den Titel des weltbesten Vereins zu kämpfen. "Jahrelang gab es nur den Interkontinental-Pokal zwischen dem Südamerikameister und dem Europameister", erinnerte sich Blatter. "Das war nicht länger akzeptabel, da sich die Vereinswettbewerbe enorm weiterentwickelt haben, insbesondere in Afrika und Asien. Nun obliegt es diesen Klubs, zu beweisen, dass sie mit den Großen konkurrieren oder sie sogar bezwingen können. Viel Glück also für Al Ahly und Raja Casablanca um das Beste herauszuholen! Das marokkanische Publikum wird nunmehr die Gelegenheit haben, einen internationalen Wettbewerb zu sehen. Ich denke, dass wir bei diesem Wettbewerb volle Zuschauerränge und eine großartige Atmosphäre haben werden", sagte der FIFA-Präsident zum Abschluss.

Quelle: fifa.com

 

 

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